Optisches Werk "Froböse"

5. srpna 2016 v 14:35 | mk03 |  auf Deutsch
Über das Optische Werk "Froböse" wissen wir bis zum heutigen Tage nur wenig, obwohl es zur unweiten Geschichte gehört. Die Firma wurde in der Liste der Betriebe und Firmen der Stadt Georgswalde - Staatliches Kreisarchiv Tetschen - ONV Schluckenau - 1945 - 1948 (1951) unter der Nr. 110 erwähnt. Die Firma befand sich höchstwahrscheinlich in der Nr.486, d.h. nahe der heutigen Svobodova Str., neben der früheren Schuhfabrik des J.R.Holfelds in der Nr. 489 in der heutigen Svobodova Str., der früheren Schulstraße, siehe Georgswalder Adressbuch 1931: Optische Werkstätte - Froböse Hermann 486. Dasselbe Adressbuch situiert aber auch den H.Froböse in die Kinostraße Nr. 925, unter dem Eintrag: 925 Hermann Froböse, Kinostraße, Optische Werke. Also schon am Anfang ein kleines Geheimnis. Auf der Webseite http://www.inventare.cz/soap-pn/ap0335 finden wir - OPTICKÁ TOVÁRNA FROBÖSSE, KOMANDITNÍ SPOLEČNOST, JIŘÍKOV, 1922-1949, d.h. optische Fabrik, Kommanditgesellschaft, Jahre ´22 bis ´49. Auf der Webseite http://aleph.nkp.cz/publ/skc/000/69/54/000695471.htm finden wir folgenden Eintrag: Der "Owega"-Scheitelbrechwertmesser, Georgswalde i. Böhmen : Optisches Werk Froboese, 1938 (Gablonz a. N.: Emil Böhme), Abdruck aus: Mitteleuropäische Uhrmacher-Zeitung, Tiefenbach a. Desse, Folge 2 und 3 i. J. 1938. In "Froböse" stellte man also wohl u.a. Scheitelbrechwertmesser her. Bekannt sind zusammen 3 Abbildungen des Personals des optischen Werkes plus eine Postkarte, die die Existenz der Firma noch im Jahre 1948 beweist und bewiesen damit wurde auch, dass unsere Firma in Jahren 1927 bis 1948 existierte. (Auf dem Bild rechts ist Hermann Froböse markiert mit gelben Kreuz.) Interessant ist auch, dass in der Überschrift des Werkes "Froböse" der Name Froböse in Klammern steht, was nicht üblich in Georgswalde war und konnte an eine Zweigstelle deuten. Dabei, der Name Optische Froböse ist nicht ´georgswaldisch´. Georgswaldisch lauten die Namen Holfeld, Hofmann, Dießner, Bitterlich, Kade, aber nicht Froböse. Zusammenhang mit Hermann Froböse GmbH Bielefeld wurde jedoch noch nicht bewiesen (http://needlebar.org/main/makers/germany/index.html) - obwohl? Laut https://www.gtue-oldtimerservice.de/motorrad/marke/MAMMUT+(Bielefeld)/3015/ stellten die Mammut-Fahrrad-Werke (gegründet 1907 in Bielefeld von Hermann Froböse) in Jahren 1924 und 1929 Motorräder her. Die Werke wurden 1929 aufgelöst. Was machte unser Hermann in der Zeit danach? Könnte er nicht ein weiteres, optisch orientiertes Unternehmen in Georgswalde in Böhmen haben? Immer noch viele Fragen stehen in der Stadtgeschichte offen. Eines Tages gelingt es vielleicht manche davon zu klären.
 

Buď první, kdo ohodnotí tento článek.

Nový komentář

Přihlásit se
  Ještě nemáte vlastní web? Můžete si jej zdarma založit na Blog.cz.
 

Aktuální články

Reklama